Klimaneutral Drucken? Was steckt eigentlich dahinter?
Ausgehend vom Konzept der Klimaneutralität, dem Ausgleich von unvermeidbaren CO2-Emissionen durch Einsparung an anderer Stelle, können Drucksachen (also Broschüren, Flyer, Plakate, Briefbögen und Mailings) klimaneutral hergestellt und entsprechend gekennzeichnet werden. Als Grundlage für die Klimaneutralität muss eine detaillierte Emissionsbilanz der jeweiligen Drucksache erstellt werden. Neben der Berücksichtigung der herstellungsseitigen CO2-Emissionen (beispielsweise durch Energieverbrauch, Druckplatten, Logistik, Verwaltung oder Reinigungsmittel) fließen auch die individuellen Parameter des jeweiligen Druckerzeugnisses (wie etwa Auflage, Papier, Farbe und Farbigkeit sowie Transport) in die Gesamtberechnung ein.
Und nicht zu vergessen: Papier. Denn bei der Papierherstellung entstehen CO2-Emissionen in sehr unterschiedlicher Höhe. So gibt es Papiere, bei deren Herstellung weniger als 500 Kilogramm CO2 pro Tonne anfällt, und Papiere, die mehr als 2.000 Kilogramm CO2 pro Tonne verursachen. Das Ergebnis: Papier ist nicht gleich Papier und muss daher unterschiedlich bewertet werden.
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